Rückblick 2024

Sie & Er Rückblick 2024 !

Ihr liebe Lüt vo Sie und Er,
de Rückblick fallt mir ziehmlich schwer,
denn, ich war, so fallt mir ii,
im letschte Johr ni groß debie!

Doch i´ ha mir dänkt, druf pfiffe,
uf d´Judith wird jetz schnäll z´ruck griffe,
well die mir sicher sage cha,
was g´loffe isch, so hie und da,
bevor ich ´s Hirni mir due riebe,
cha sie mir e´weng uf´ schriebe,
was so im Verein passiert,
was wichtig isch und int´ressiert !

Dank ihrem B´richt, es isch e so,
ha ich die Sach in d´Reimform g´no,
die wird euch jetz,  unkompliziert,
zur Erinnerig in d´Ohre g´schmiert !

Rückblick !
G´startet isch me, sei´s wie´s sei,
´s letscht Johr mit em Bummel in Mai,
´s  Starke hän die Sach organisiert,
si hän uns uf de Riehrbärg g´fiert.
Dört het es dann e Päusli geh,
zum öbbis flüssigs zue sich neh,
bevor die Wand´rer a´fange lalle,
lusst me lieber Sekt – Korke knalle !

Do war dann Jörg von Moldenhauer,
dank däm Schaumgetränk nümm sauer,
är heig´ schiends bim laufe de Gedanke g´hegt,
dass är eländig verdurschte dät !

Nach däm Umtrunk isch´s witter gange
und me isch bim Maihock vom ATI ab g´hange,
dört het me au e´paar Nicht-wanderer troffe,
e Teil vo uns isch no ans Wasserschloss g´loffe,
denn bim ATI war ´s Kulinarische knapp,
drum sin dört Hinte Verschiedeni ab !

Am 14. Mai war Elsass-Wand´rig a´gseit,
´s Moldehauer´s war dört d´ „Gait“,
bevor me de Wäg rund um Murbach a´gange,
het me, natürlich, e´ süffige Cremoo empfange,
well ohni Sekt, git´s bi Sie & Er,
nie e´ g´scheite Wander- verkehr !

Noch ´ere supertolle Rundwanderung,
git´s au de übliche „Einkehrschwung“.
Me het mi be´uftragt, mini Dame und Herre,
euch das Wörtli „Einkehrschwung“ z´erkläre !

Einkehrschwung isch,
wenn me noch ere Wand´rig schwungvoll in e Bergbeizli goht
und dört schwungvoll bi Speis und Trank zue schloht,
wenn me g´mietlich binander hockt
und wenn Keine de Ander bloggt,
wenn me luschtig und fröhlich bi´nand,
das alles zämme wird „I´kehrschwung“ g´nannt !!!

Am 8 te Juni, zum´s blos nit vergässe,
war im Hirsche z´Fröhnt wieder Spargelässe,
well d´ Wand´rig im Räge zum Opfer keit isch,
het me sich in Zäll im Iskaffi erfrischt,
d´Stimmig war super, alli hän sich bespasst,
am Änd hät me fascht no de letscht Zug verpasst !

´s Klöpferfescht im Juli, so darf i´´s bekunde,
het diesmol nit uf em Butti statt g´funde,
nei, me isch in d´Schwiz uf Bettige gange,
dört hän uns d´Susi und de Willi empfange,
die Zweu hän mit uns ihre „Runde“ g´fiehrt
und hän uns reichlich Speis und Trank offeriert !

Wie bekannt bi Sie & Er,
´s ganz´ Büffe samt de Bar war leer.
Verschiedene het das nit g´längt,
si hän de Heimwäg über Rieche g´lenkt,
dört isch me no in e Beizli  i´kehrt,
het g´schluggt bis de Wirt eim ´s Getränk het verwehrt,
wo me g´merkt het, dass me im Sattel isch g´hange,
isch es per Taxi heimwärts gange !

Im Septämber goht es per Zug dann nach Staufe,
zum g´mietlich im Städtli umme go laufe,
e´ Stadtfiehrig und e´ super fein´s Mittag-ässe,
wärde die wo debi g´si  si´, lang nit vergässe,
die I´ladig dezue war e´ Geschte, e´nätti,
e´liebe Dank do an d´Bernadett und de Freddi !

Zue de Heimfahrt wär do no zum sage,
de harte Sie & Er – Kern het wieder zue g´schlage
und, so wird protokollisch verbuecht,
hätti me ´s Sängerstübli in Rieche heimg´suecht.
Witteres ha ich do dezue nit vernoh,
uf jede Fall duet ´s Sängerstübli no stoh !!!

Kurze A´hang dezue;  d´ Judith het g´seit,
hätte die nur im Sport au so ne Hartnäckigkeit !

Am 19. Oktober 24ig isch es g´si,
zwoiezwanzig Mitglieder ware debi,
e´ paar si mit em Armin uf Pfaffeberg g´loffe,
de Räscht het sich im Hirsche gli troffe.

Die Wanderer sin reichlich belohnt worde,
mit Kaffi Pfaffeberg und Schwarzwäldertorte,
de Räscht het sich im Hirsche in Fröhnd,
mit allerlei feine Getränke verwöhnt,
wo dann wieder alli bi´nander si g´sässe,
het me e herrlichi Metzgete gässe,
het sich unterhalte, isch luschtig g´si,
es het jedem g´falle, wo dört debi !!!

De Dunnschtig – Sport duet d´Judith lobe,
es lauft schiends guet in de Halle obe,
nur, sie meint dass d´ Männer fehle
und, ob sälli d´Angscht würdi quäle,
vor dem weiblichen Geschlecht,
das wär de Judith gar nit recht !

Jedoch duet sie zwoi Type lobe,
die unterstütze jede Dunnschtig Obe,
die zarti, nätti Weiblichkeit,
in ihre flotte Sportbeweglichkeit,
ob Ballspiel, Seilhüpf und Spagat,
die zwoi Männer stönn parat,
sie sin die Stütze, keini Luuser,
Hans Jürgen Stark, Heinz Wigge´huser !

Die Trainer „Walking“ dien uns kund,
bi däm Sport lauft alles rund,
Herta, HansJörg,  Silvia,
sage, si hän Freud do dra,
dass zue jeder Johres – Zit,
fascht alles do isch und macht mit !

Dank dere Nordic – Walking App,
wird me informiert, nit knapp
und so seh halt au ich dri,
obwohl ich leider nit debi,
was so lauft und was so goht
und was nit in de Zittig stoht !

In punkto Gruppe – App – Info,
chönntsch mängmol grad e Salto schloh,
do wirsch über alles informiert,
au drüber, was di nit interessiert,
Bilder chasch e´ huffe seh,
no weisch wär bim Walke teil duet neh !

Cha halt mol eine nit grad cho,
git är per Wats – App  B´richt devo,
do schriebt doch öbber, „es goht mitnichte,
denn mi cheibe Chnoche fangt a´gichte“,
ob Ruggeschmärze, Reiss – madeis,
jedes Zipperlein, ob groß, ob chlei´s,
ob Durchfall oder Mage – drugge,
ob Wadechrampf und Närvezucke,
dank Wats – App, es isch de Hit,
griegsch vo jedem alles mit,
so weisch bi jedem, was ihn bloggt,
well är in de Wats – App -Gruppe hoggt !

D´Sibylle schriebt, nämmet´s gelasse,
bi in Wiesbade zum d´Enkel bespasse,
de Freddy und si Bernadett,
hän´s in de Schwizer Alpe nätt !

S´Moldehauer´s hän au mol absage mieße,
si dien´s Läbe uf Lanzarote halt g´niesse,
d´ Doris isch au mol nit cho,
si isch halt krank us em Urlaub cho,
au d´Judith het emol g´fehlt,
well si saumäßig d´Chnüschmärze hän quält,
de Bernadett isch´s nit besser gange,
si het e „Facetteninfiltration“ empfange !
d´Wilki seit ab, mit liebem Grueß,
well si e´ Entzündig het am Fueß,

D´Susi isch fascht verzwie – felet,
well si ihr Handy bim walke verlore het,
sogar de Egge war ganz betroffe,
dä isch nomol de ganz´ Wäg ab g´loffe
noch langem sueche, mit Laufe verbunde,
het si die Närvesägi im Auti inn g´funde !

De Egge dä cha au als nit cho,
schluggt in Tailand Limon-cello.
Apropos Egge:
bi Sie & Er isch Ein´ bekannt,
Limoncello – Egge wird är g´nannt,
was im Einde si Hündli „Bello“,
isch bim Egge si Limoncello,
ob bim Walke, Wand´re, Sport,
är goht deheim nit „ohni“ fort,
är spielt nit Giige und nit Cello,
är trinkt am liebschte Limoncello
und är duet es jedem kund,
trinkt Limoncello, das isch g´sund,
für Herz und Niere, Kopf und Bauch,
ich weiss es, denn i´ trink es auch !

Drum, e´ Dankschön vo uns Alle,
die Tradition duet uns guet g´falle,
dä Trunk haltet uns vor bösem fern,
Limoncello vom Egge trinke mir gern !

Vo de Judith gäbt´s z´verzelle,
ihre Knüh het nümmi welle,
in Folg´ vo däm, es isch halt so,
het me si unter´s Mässer noh
und het das G´länk guet repariert,
mir hoffe, dass si bald wieder mit marschiert !

Zum Schluß vo minem Ruckblick do,
möchte ich e starke Dank ab lo,
an alli wo organisiere,
wo uns an Wand´rige dien fiehre,
wo uns durch Sport ganz fit dien halte,
wo dä Verein au guet verwalte,
wo luege daß sich die Aktione,
für jede vo uns rächt dien lohne,
daß jede seit dann, – hinterher,
es g´fallt uns guet bi Sie &. Er!!!

„Sid stehts zue Sport und Spass bereit,
viele Dank für d´ Ufmerksamkeit !!!“

Harold Stern,  Januar 2025